Informationsoffensive der Stadt Karlsruhe
Informationsoffensive der Stadt Karlsruhe
Am Dienstag trafen sich im Rahmen der Informationsoffensive der Stadt Karlsruhe einige Experten und Interessierte zum Thema Computerspiele
Anwesende NQ Mitglieder:
- Christian "|NQ|maggot" Möck
- Alexander "|NQ|Cyrus" Lenk
- Dirk "|NQ|Igge" Wabsersich
Zu Beginn sprach der 1. Karlsruher Bürgermeister, Harald Denneken, einige einleitende Worte.
Danach präsenteierte Dipl. Psych. Tobias Rothmund von der Universität Koblenz Landau den aktuellen Stand der empierischen Wirkungsforschung.
Es wurden fundierte, wissenschaftliche Langzeitstudien vorgestellt, die eindeutig belegen, dass Gewalt bei Jugendlichen nicht (ausschließlich) auf gewalttätige Spiele zurück zu führen sind, sondern diese Spiele nur ein kleiner Risikofaktor in der Entwicklung von Jugendlichen ist. Weitere Faktoren sind Bildung, Geschlecht, sozialer Hintergund, etc.
Ebenso auf dem Podium waren Dipl. Päd. Ursula Kluge (Referentin im LandesNetzWerk für medienpädagogische Elternarbeit der Aktion Jugendschutz und Gutachterin der USK) und Corinna Borchmann (Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien) Sie erläuterten kurz Ihre Tätigkeiten.
Anschliessend fand eine offene Diskussions- und Fragerunde aus dem Puplikum an die Experten statt. Teilweise wurden Fragen auch direkt von anderen Zuschauern beantwortet bzw. in Frage gestellt.
Weiter Experten im Publikum waren Mitarbeiter von:
- Online-Sucht-Beratungsstelle
- Stadtjugendausschuß
- Jugendschutz
- MedienNetzWerk
Die Veranstaltung war insgesamt sehr positiv, leider fielen einige der Anwesenden durch ihre gefestigte und unbeirrbare Meinung auf. Hoffentlich folgen noch weitere solche Veranstaltungen, der Weg ist auf jeden Fall der richtige. Vielen Dank dafür an Herrn Fenrich und die Stadt Karlsruhe.
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